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Moni Koudouma: Die Mönche wussten warum sie hier ihr Kloster gründeten
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Mehr als anderthalb Stunden benötigt der geübte Bergfahrer um von Sternes über den 1.200 m hohen Kofinas hier hinunter ans Meer zu kommen! Doch eins ist sicher: Er wird es nicht bereuen, wenn er dieses kleine Paradies vor Augen hat. Geniale Lage!
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Jedes Paradies hat seinen Preis... Um den Weg nach Koudouma zu finden, braucht man entweder Inselkenntnisse oder eine gute Karte! Die Zufahrt erfolgt vom kleinen Weiler Sternes aus, der sich am südlichen Rand der Messara zwischen den Dörfern Vagonia und Harakas befindet. Seit dem vergangenen Jahr steht an der Einfahrt zu dem kleinen Ort ein zartes Hinweisschild... das allerdings leicht zu übersehen ist. Haben wir es entdeckt, durchfahren wir das Dorf in südlicher Richtung, wobei es selbst im Ort bergan geht. Direkt am Ortsende endet auch die Asphaltstraße. Die Piste ist zwar auch mit einem ‘normalen Mietfahrzeug’ befahrbar, doch kostet es Zeit die vielen Serpentinen bis zur Passhöhe des Kofinas (1.231 m) zu überwinden. Haben wir das erreicht, müssen wir das ganze noch einmal bergab über uns ergehen lassen...
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Doch steht man dann am einsamen Strand vor dem Kloster, vergisst man schnell die Strapazen der Anfahrt. Außerhalb der direkten Klostermauern befinden sich Räume mit Betten ausgestattet, die von den Insulanern meist an den Wochenenden oder orthodoxen Feiertagen genutzt werden. Sie stehen jedermann zur Verfügung. Zudem gibt es einen Küchenraum mit Grundausstattung und sanitären Einrichtungen. Doch sollte man hier nicht verschweigen, dass die Räumlichkeiten nicht immer sehr sauber sind! Vor allem nicht, wenn aufgrund einer Feierlichkeit hier viele Leute nächtigten...
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Wem die Landessprache nicht ganz fremd ist, der spricht mit dem Klostervorsteher und kann so einen der Räume im Kloster selbst beziehen. Die sind immer in besserer Kondition! Doch die Mönche erlauben maximal zwei Nächtigungen... (offiziell...)! Wer sich die Mühe gemacht hat, bis hier vorzudringen, sollte eine Nächtigung einplanen. Es lohnt sich! Wem die Verpflegung nicht reicht, dem wird gern in der Klosterküche ausgeholfen. In diesem Falle sollte man vor der Abreise ruhig eine Kleinigkeit im Klingelbeutel lassen. Das gehört sich so.
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Tipp: Eine knappe Stunde vom Kloster entfernt befindet sich eine Felshöhle, die eigentlich nur vom Meer aus zugänglich ist. Die Mönche haben vom Kloster (in westlicher Richtung) den Fußpfad halbherzig markiert. Für Pfadfinder kein Problem auf dem rechten Weg zu bleiben. Mittlerweile gibt es einen kleinen Trampelpfad, der sich teilweise abenteuerlich am Felsrand entlang windet und vor der Felshöhle endet. Es ist die Höhle des Agios Antonis (wie soll es auch anders sein...) Es gibt einen provisorischen Altar in der Höhle. Bemerkenswert ist der Blick vom Felsrand hinunter auf das Lybische Meer. Hat man also seinen Nachwuchs dabei, heißt es aufgepasst, denn natürlich ist nichts abgesichert.
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