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Tsoutsouros und Maridakis  - Noch verbringt hier der Einheimische seinen Urlaub... Hurry up to enjoy it!

Wenn sie nicht aufgepasst hätten, die Insulaner, dann wäre das einstige Fischerdorf heute zubetoniert! Doch man hat noch rechtzeitig die kretische Vorliebe für Beton bremsen können... die Atmosphäre des kleinen Ortes blieb!

Seit die Straße von Kato Kasteliana hinab asphaltiert wurde, wagen sich immer mehr Urlauber an diesen Küstenabschnitt. Die kurvenreiche Straße, die auf 12 Kilometer fast 450 Höhenmeter überwindet, bietet dem Betrachter einen herrlichen Blick auf diesen Küstenstreifen am Rande des Lybischen Meeres.

Der Ort ist mittlerweile vom Osten her (Arvi, Keratokambos) ebenfalls auf einer asphaltierten Straße erreichbar, sodass nur noch Abenteuer suchende Urlauber die Piste von Ahendrias benutzen, um vom Asterousia-Gebirge aus die beide kleinen Ortschaften Maridakis oder Tsoutsouros zu erreichen.

Tsoutsouros als ‘umgebautes’ Fischerdorf ist sicherlich kein architektonisches Highlight... Wie üblich wurde auch hier nach griechischer Art gebaut, wo Platz war! Das hat dem Ort nicht gerade gut getan! Was Tsoutsouros dem Urlauber bietet, ist in erster Linie ein langer Sandstrand, der auch im Sommer nicht überfüllt ist. An der Strandpromenade finden wir viele kleine, anheimelnd wirkende Tavernen. Keine Discos, kein Fast Food erinnert den Besucher daran, dass er sich auf einer Urlaubsinsel befindet. Wer Action sucht, ist hier an der falschen Adresse!

Am westlichen Ende des Strandes führt ein leider kaum einsehbarer Pfad hinüber in die nächste Bucht zum Minidorf Maridakis, welches sonst nur über die Piste des Asterousia erreichbar ist. Die kleine, geschützte Bucht des Dorfes verfügt über einen paradiesischen, kaum frequentierten Strand.

Wer hier ein paar erholsame Tage verbringen möchte, sollte sich direkt in Tsoutsouros einquartieren, da die Möglichkeiten im verschlafenen Maridakis äußerst begrenzt sind. Die Preise im Ort sind niedrig. Natürlich hält sich der Komfort in Grenzen. In Nähe der Hafenmole gibt es zwei neue Hotels, die sich ihren Komfort allerdings teuer bezahlen lassen... Östlich der Mole, dort, wo die Tavernen & Kafeneions weniger werden, gibt es noch zwei alte Fischtavernen, die stets frische, preiswerte Meeresfrüchte anbieten.

Viele der beständigen Bewohner (mehr als 150 sind es nicht), fahren immer noch zum Fischen hinaus, sodass man wirklich nur frische Meeresfrüchte erhält statt der vielerorts üblichen tiefgefroreren Produkte

Tsoutsouros ist also nicht nur ein Tagesziel. Hier kann der Urlauber wirklich ausspannen!

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